Zusammenfassung
Unsere Forschung untersucht das Potenzial des Internets der Dinge (IoT) für Kinder mit neurologischen Entwicklungsstörungen (NDD) wie intellektueller Beeinträchtigung, Autismus-Spektrum-Störung, Down-Syndrom und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung. Der Beitrag beschreibt einen IoT-gestützten physischen Raum namens „Magic Room“, der die Interaktion mit „intelligenten“ Objekten und dem gesamten Raum durch Körperbewegung und Objektmanipulation unterstützt und unterschiedliche Kombinationen von Reizen bietet. Der Magic Room wurde in Zusammenarbeit mit NDD-Fachleuten eines örtlichen Betreuungszentrums entwickelt. Mit einem offenen Angebot multimodaler, multisensorischer Aktivitäten für Kinder mit NDD, die das visuelle, auditive, taktile, olfaktorische und motorische System anregen, könnte er den Weg zu neuen Interventionsformen für diese Zielgruppe ebnen. Die Technologie hinter dem Magic Room ist eine erweiterbare, mehrschichtige Software- und Hardwareplattform zur Verbindung und Verwaltung verschiedener Geräte. Die in dieser multisensorischen Umgebung (MSE) durchgeführten Aktivitäten lassen sich von den Therapeutinnen und Therapeuten vollständig auf jedes Kind zuschneiden.